* Unabhängige Rezension von FitnessFrank

CBD Öl

Die Anwendung von medizinischem Marihuana ist noch immer eine politisch und emotional aufgeladene Frage. Auch wenn Hanfölpräparate seit tausenden von Jahren in der Medizin angewendet werden, führt die Sorge um Missbrauch und Gefahren dazu, dass die Anwendung seit vielen, vielen Jahren verboten ist. Erst seit neuestem werden Marihuana und chemisch verwandte Verbindungen wieder als therapeutisch wertvoll angesehen. Es zeigte sich, dass eine Verbindung, die sich in Marihuana oder Cannabis, CBD oder Cannabidiol findet, viele Krankheiten heilen kann. Lies mehr dazu im Folgenden.

Inhaltsverzeichnis

Was ist CBD-Öl?

CBD-Öl war Gegenstand zahlreicher Diskussionen und Debatten, da es aus Industriehanf gewonnen wird. CBD ist eine Form von Cannabisöl, welches im Gegensatz zu gewöhnlichem Cannabisöl kein THC beinhaltet. THC liefert genau die psychoaktiven Effekte und den Rausch, den viele verlangen, die Drogen nehmen. CBD-Öl ruft keinen Rausch hervor, hat jedoch trotzdem eine beruhigende Wirkung auf denjenigen, der es sich zu sich nimmt. Einige denken aber dennoch, dass das Öl in derselben Kategorie wie Tabak einzuordnen sei und dass man illegale Substanzen konsumiere, dies stimmt aber nicht. Stattdessen lässt sich mit dem Konsum von leichtem Bier vergleichen. Man wird davon einfach nicht berauscht.

Es gibt allerdings Spuren von THC in CBD-Öl, auch wenn die Mengen minimal sind. Aber diese haben ausgereicht, um eine hitzige Debatte zu entfachen, inwiefern dieses Öl erlaubt sein sollte oder auch nicht. In jeglichen Rechtsfällen wurde es jedoch nicht verboten. Die Hersteller haben das Öl und seine Konsequenzen verglichen mit Mohn, beim Essen eines Mohnbrötchens, da Mohn Substanzen enthält, die auch in Opium enthalten sind. Und Mohnbrötchen sind, soweit wir wissen, nicht illegal…

Man sollte trotz allem wissen, dass es vorkommen kann, dass die Spuren THC von dem CBD-Öl in Drogentests nachgewiesen werden können, auch wenn die Menge noch so gering ist. So sollte man dies also im Hinterkopf behalten, falls man auf die Polizei trifft.

CBD – ein natürliches Heilmittel

cannabisblätter

CBD-Öl enthält nicht die Betäubungsmittel, die sonst mit der Cannabispflanze verbunden sind.

Das Öl ist kein gewöhnliches Arzneimittel, sondern wird als Naturmedizin eingenommen. Es sollte also richtig dosiert werden und seine Aufgabe, ist es, das körpereigene System zu verstärken. Da es aus Industriehanf gewonnen wird, hat es schützende und heilende Wirkungen und beruhigt gleichzeitig bei Angst- und Schmerzzuständen. Es gibt bereits viele Studien darüber, doch werden weitere Ergebnisse erwartet. Es zeigte sich, dass das Öl viele positiven Eigenschaften aufweist.

Menschen und andere Säugetiere haben etwas, das Endocannabinoid-System genannt wird. Manche nennen es auch das Cannabis-System. Wir produzieren auf natürliche Weise viele Endocannabinoide in unserem Körper. Diese binden sich zu zwei Rezeptorzellen, die es in zwei Varianten gibt: CB1 und CB2. Diese gibt es im ganzen Körper, inklusive im Nervensystem, Gehirn und den inneren Organen. CBD-Öl wirkt dadurch, dass es die Produktion stimuliert und so zu positiven Konsequenzen führt. Das Öl hat auch die Fähigkeit, das Serotonin-Niveau zu beeinflussen und fungiert als Beruhigungsmittel, indem es die Nerven schützt und Schmerzen lindert. Es lodert deshalb eine Debatte, wenn Menschen, die täglich schweren Schmerzen ausgesetzt sind, wie Rückenschmerzen und andere Schmerzen, CBD nehmen, um ein erträglicheres Leben führen zu können.

Viele Studien, die sowohl in Europa als auch außerhalb durchgeführt wurden, haben gezeigt, dass CBD-Öl ähnliche Effekte hat wie Antibiotika. Wenn man diesen Studien Glauben schenkt, könnte man also mehr Medikamente mit CBD herstellen, um Infektionen und anderen Gefährdungen vorzubeugen. Jedoch sind diese in der Apotheke kaum zu finden, online lässt sich aber CBD-Öl in Form von Gesundheitspräparaten oder Naturheilmittel kaufen. In der Regel äußern sich Ärzte nicht so wohlwollend bezüglich des CBD-Öls, doch da sie nicht unbefangen sind, ist es besser sich eine eigene Meinung zu bilden und es zu probieren, wenn nichts anderes hilft. Wie wir wissen hat die Schulmedizin viele schwere Nebenwirkungen und kann oft mehr schaden als nützen. Doch Gott Gnade demjenigen, der sich für Naturheilmittel ausspricht…

Das Interesse wächst

Da die Eigenschaften des CBD-Öls positive Effekte gezeigt haben, wächst das Interesse am Öl. Um in diesem Artikel etwas objektiver zu sein, sollten wir sagen, dass CBD ganz natürlich ist und deshalb nicht als Arzneimittel klassifiziert werden kann. Ansonsten müsste man auch gewöhnliche Beeren oder Vitamine als Medizin klassifizieren.

CBD ist komplett natürlich, ist in der gesamten EU erlaubt und da THC nicht vorhanden ist, ist es auch kein Betäubungsmittel. Das Öl hat nämlich keinerlei psychoaktiven Effekt , den man vom Rausch oder Drogeneinfluss kennt. Was Leute jedoch entdeckt haben, ist, dass es gegen unterschiedliche Probleme ohne Nebenwirkungen hilft, weshalb das Interesse gestiegen ist.

Es gibt jedoch teilweise noch immer Zweifel und Grauzonen bezüglich des Öls, da einige Akteure davon überzeugt sind, der Verkauf verstoße gegen das Arzneimittelgesetz.

Ich habe 6 Monate CBD Öl genommen & das ist passiert.

Wie soll das CBD-Öl eingenommen werden?

Wenn man mit der Einnahme von CBD-Öl beginnt, sollte man mit Tropfen beginnen. Es gibt natürlich auch Kapseln und Tabletten aber es lässt sich so leichter nach eigenem Bedarf dosieren. CBD-Öl hat bei unterschiedlichen Menschen einen unterschiedlichen Effekt, weshalb man unabhängig vom Gewicht, Geschlecht und Alter eigentlich keine Empfehlung bzgl. der Dosierung geben kann. Man muss es einfach ausprobieren und mit geringen Mengen anfangen, um zu schauen wie der Körper darauf reagiert. CBD-Tropfen gibt es auch in unterschiedlichen Stärken. Normalerweise liegt die Stärke bei ca. 2%, aber stärkere Tropfen haben CBD-Konzentrat, wodurch sie stärker werden. Beim Einnehmen dieser Tropfen sollte man jedoch einen Homöopath oder ähnliches aufsuchen, der einem die richtige Dosierung empfiehlt, da eine zu hohe Dosis zu Unwohlsein führen kann.

Zu Beginn der Einnahme kann es sein, dass man sich unwohl fühlt. Viele berichten von Müdigkeitssymptomen und davon, größeren Appetit zu haben, aber dies ist völlig individuell. Wenn man pflanzliche Arzneimittel nimmt, kann es sein, dass die Probleme erst nach ein paar Tagen oder Wochen auftreten und deshalb zweifeln manche mit der Einnahme. Diese Effekte lassen jedoch nach einer gewissen Zeit nach und das Problem wird so eingehend behandelt, um dann komplett zu verschwinden oder um erheblich gelindert zu werden. Man sollte dies beachten und nicht aufgeben, wenn man sich mal schlecht fühlt. Das Beste, was du machen kannst, ist, vorsichtig anzufangen und die Dosis dann sukzessiv zu erhöhen. So bekommt der Körper die Chance, sich zu erholen und dies führt später zu besseren Effekten. Wichtig zu wissen ist, dass CBD-Öl vor der Einnahme immer geschüttelt werden sollte, da die Substanz sonst am Boden hängen bleibt und der Nutzen so geringer ist.

Ein paar Tipps zur Dosierung

Wenn du dich müde fühlst, solltest du die Dosis senken. Beginne mit einem Tropfen täglich und steigere die Einnahme ab Tag 4 auf 2 Tropfen, jeweils morgens und abends. Ab Tag 6 kannst du auf 5 Tropfen erhöhen und diese ebenfalls morgens und abends einnehmen. Nach einer Woche der Anwendung kannst du ein paar extra Tropfen einnehmen. Während Woche 2 und 3 darfst du nicht mehr als 25 Tropfen pro Tag nehmen, 3-Mal täglich und ab Woche 4 solltest du die Dosis wieder geringfügig reduzieren.

Wenn du 3 Monate lang CBD-Öl genommen hast, kannst du 3-5 Tage eine Pause einlegen, bevor du wieder die Einnahme fortsetzt. Du solltest wissen, dass CBD-Öl keine schnelle Sache ist, es dauert vielmehr Zeit bis langfristige Effekte sich bemerkbar machen. Man merkt natürlich direkt eine Wirkung, aber um das Problem an sich zu lindern und unter Kontrolle zu bekommen, sollte man es mindestens ein paar Wochen einnehmen, bevor man merkt, dass die Probleme abgenommen haben. Je größer die Probleme oder Beschwerden sind, desto länger dauert es auch bis langfristige Effekte bemerkbar werden. Angstzustände und Depressionen können schneller gehen, Arthrose und schwere Schmerzen hingegen können länger dauern. CBD-Öl kann Infektionen heilen, wenn du aber spürst, dass du eine ernsthafte Infektion hast, solltest du zu deinem Hausarzt gehen, um Antibiotika zu erhalten. Es ist üblich, dass Personen entweder das eine oder das andere ablehnen und sich daher weigern, Arzneimittel oder Naturheilmittel einzunehmen. In Ländern wie Deutschland oder Frankreich hingegen ist es aber üblich, dass der Arzt eine perfekte Kombination aus beidem verschreibt. Es wird also angenommen, dass beide ein Resultat liefern, wenn man sie richtig dosiert und zur richtigen Zeit einnimmt. In Ländern wie Schweden und der USA werden Naturheilmittel jedoch abgelehnt, da sie als Hokuspokus verschrien sind.

So funktioniert CBD

Bevor man CBD-Öl in Form von Kapseln oder Tropfen einnimmt, muss man wissen welche Leiden man hat und welche Arzneimittel außer CBD empfohlen werden. Das Problem ist, dass gewöhnliche Arzneimittel nur die Symptome behandeln, nicht aber die Ursache. Hier kommen die Naturheilmittel ins Spiel.

Einige dieser Präparate richten sich gegen ein bestimmtes Leiden und kurieren in einer Tiefe, die gewöhnliche Arzneimittel nicht erreichen oder zu viele Nebenwirkungen haben. Dennoch ist das CBD-Öl an sich nicht direkt für eine bestimmte Krankheit gedacht, auch wenn es für bestimmte Leiden besser sein soll. Das Öl ist vielmehr für einen allgemeinen Zustand und liefert eine Verbesserung bzgl. Schmerzen und Angstzuständen im Generellen. Man kann die Tropfen also gegen geringere Leiden genauso einnehmen wie gegen schwerwiegendere Erkrankungen wie Arthrose, Rheuma oder Rückenschmerzen, wo herkömmliche Arzneimittel den Zustand aufgrund von Nebenwirkungen wie Blutgerinnsel, Depressionen und Schlaflosigkeit eher verschlechtern.

Vor- und Nachteile von Naturheilmitteln wie CBD

Der Vorteil des CBD-Öls ist, dass es dir nicht schaden kann, da es keine gefährlichen Nebenwirkungen hat. Du hast also nichts zu verlieren, wenn du schon alles mögliche getestet hast und nichts geholfen hat. Ein Problem kann jedoch sein, dass du sehr viel Geld bezahlst, wenn du zu einem beschäftigten Homöopathen oder Heilpraktiker gehst. Die Sitzungen und die verschriebenen Medikamente werden nicht von der Krankenkasse bezahlt. Du musst also alle Kosten selbst tragen und da ein Besuch bei einem Homöopathen einiges kosten kann und die Medikamente auch nicht gerade günstig sind, solltest du dir vorher Gedanken machen, ob du dir das leisten willst oder kannst. Ein Vorteil ist jedoch, dass weniger Besuche bei einem Homöopathen nötig sind als bei einem Arzt. Es dauert nämlich längere Zeit bis Resultate erreicht werden, sodass du nicht jedes Quartal „zum Arzt rennen musst“. Naturheilmittel heilen den Körper von innen heraus, weshalb es längere Zeit in Anspruch nimmt, man sollte also Geduld mitbringen.
Welches CBD-Öl ist das beste?

Da das CBDbasierende Nahrungsergänzungsmittel recht neu auf dem Markt ist, fragen sich viele, welches denn das Beste ist. Das Problem ist, es gibt darauf keine einfache Antwort. Dafür gibt es viele Gründe, doch der wichtigste Grund ist, dass wir alle unterschiedlich sind. Das bedeutet, dass wir alle unterschiedlich auf das Öl reagieren. Für manche Menschen kann ein schwaches Öl (oder Kapseln) gut funktionieren, während andere davon keine Wirkung spüren. Unsere Empfehlung ist es, vorsichtig anzufangen und zu Beginn eine geringe Dosis zu nehmen. So kannst du herausfinden, wie du darauf reagierst und minimierst das Risiko für eventuelle Nebenwirkungen, die die Einnahme mit sich bringen kann. Was außerdem bedacht werden sollte, ist, dass es nicht nur die Menge ist, die du zu dir nimmst, sondern auch die Stärke des Produkts, das du gekauft hast. Achte außerdem darauf von seriösen Akteuren zu kaufen.

Achtung vor Betrug

Leider gibt es in jeder Branche, die gewinnbringend ist, Akteure, die nur auf das Geld aus sind und dessen falsche Produkte so viel CBD enthalten wie dein Olivenöl zu Hause… Deshalb sollte man immer achtsam sein, insbesondere wenn man dieses im Internet kauft. Wendet man sich an einen Homöopathen oder geht zu einem Reformhaus, ist es ziemlich ungewöhnlich, mit falschen Produkten nach Hause zu kommen. Doch im Internet ist die Anzahl falscher Produkte gestiegen. Man sollte außerdem aufpassen, nicht von unbekannten ausländischen Akteuren zu kaufen, die sich nur bereichern wollen und dir vielleicht sogar noch gefährliche Produkte verkaufen. So können die Öle mit lebensgefährlichen Substanzen oder reinem Cannabis verdünnt sein und du erhältst ein Öl, das unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Auch synthetische Stoffe können untergemischt worden sein, die dich erst richtig krank machen. Dasselbe geschieht regelmäßig mit Marihuana, wo das Gras manchmal mit synthetischen Stoffen gemischt wird, was schwerwiegende Konsequenzen wie z.B. eingeschränkte Beweglichkeit, starke Übelkeit und Kopfschmerzen haben kann. Also pass auf!

Kaufe also direkt von einem bekannten Hersteller und Verkäufer. Wenn du CBD-Öl nimmst und unverzüglich schwere Nebenwirkungen bekommst, solltest du sofort aufhören und zu einer anderen Marke wechseln. Es kann zu einem gewissen Grad zu Müdigkeit und Völlegefühl kommen, aber das Öl sollte kein Leid an sich verursachen. Aber auch diese sollten nach ein paar Tagen oder nach wenigen Wochen nachlassen, ist dies nicht der Fall, solltest du auch hier den Hersteller wechseln.

Hab keine Angst, CBD-Öl zu nehmen, aber treffe zu Beginn ein paar Vorsichtsmaßnahmen, um zu sehen, wie dein Körper auf die Behandlung reagiert. Hoffentlich geht es dir bald besser!

Zuletzt bearbeitet: 2020-02-18 14:51:55

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