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Knoblauch

Knoblauch ist bereits seit der Antike eines der ältesten und meist angewendeten Zutaten innerhalb der Volksmedizin – es wurde und wird als so kräftig angesehen, dass es von Bakterien bis zu Vampiren alles beseitigen kann.

Abgesehen von den vielen positiven Effekten auf die menschliche Gesundheit, gibt Knoblauch auch dem Essen einen herrlichen Geschmack, sodass es keine Zufälligkeit ist, dass er in vielen traditionellen Küchen verwendet wird.

Knoblauch kann gebraten, gegrillt, eingelegt, getrocknet oder als Pulvergewürz gegessen werden, darüber hinaus ist er ein fantastisches Nahrungsergänzungsmittel für unterschiedliche Menschen und gesundheitliche Aspekte.

Was ist Knoblauch?

Knoblauch ist eine asiatische Amaryllis-Pflanze, die mit anderen Pflanzen verwandt ist, die einen ähnlichen Geschmack wie Zwiebeln, Schnittlauch und Lauch haben. Heutzutage wird Knoblauch auf der ganzen Welt angepflanzt aber es ist nach wie vor China, das für die größte Produktion steht. Die Zwiebel hat lange Stiele mit kleinen Blüten und es gibt viele verschiedene Knoblauchsorten, nicht zuletzt den sogenannten Bärlauch, der sogar roh gegessen werden kann.

In Europa wachsen viele verschiedene Sorten Knoblauch und es ist eine sehr dankbare Pflanze, da sie unterschiedliche Klimata aushält und das ganze Jahr über wächst. Sie ist außerdem resistent gegenüber vielen Insektenschädlingen und Tieren, jedoch hält sie Frost nur schwer stand, weshalb es wichtig ist, sie in kalten Klimazonen tief genug zu pflanzen.

Obwohl man für gewöhnlich die Zwiebel isst, die aus einer Anzahl von Zehen besteht, kann man darüber hinaus auch den Stiel und die Blüte mit großem Nutzen verzehren, die Schale und die Wurzel werden hingegen nicht verzehrt.

Etwas Geschichte

Die alten Ägypter entdeckten die heilende Wirkung von Knoblauch bereits vor über 5000 Jahren. Knoblauch ist das älteste vom Menschen angebaute Kraut. Seit die Arbeiter der Pyramiden Knoblauch zu essen bekamen, weil es sie extra stark machen sollte, hat sich Knoblauch sowohl als Gewürz als auch als Medizin in vielen Ländern und Kulturen verbreitet. Es schwing schon immer etwas Geheimnisvolles rund um die Pflanze mit und bereits die alten Griechen opferten Knoblauch der dunklen und gefährlichen Göttin Hekate. Man dachte, Knoblauch mache die Menschen schläfriger und sexuell erregt aber auch, dass es vor Sonnenstrahlen und gefährlichen Krankheiten schütze; und bis heute hängen Griechen Knoblauchzöpfe vor ihre Häuser und Geschäfte, um sie vor „dem bösen Blick“ zu schützen. Einen ähnlichen Brauch gibt es auch in anderen Kulturen, aber dort glaubt man daran, dass Knoblauch böse Geister und Vampire fort hält.

Auch die Wikinger entdeckten während ihren Expeditionen den Knoblauch und pflanzten ihn in Skandinavien und ihren Kolonien an. Sie verwendeten Knoblauch u.a. um Speisen während langer Reisen zu konservieren. Heute weiß man, dass Knoblauch tatsächlich einen konservierenden Effekt hat, nicht zuletzt da er Bakterien abtötet und Ungeziefer fern halten kann. Während des ganzen Mittelalters war Knoblauch eine beliebte Zutat bei Köchen und Ärzten gleichermaßen sowohl als Lebensmittel als auch als Schädlingsbekämpfungsmittel. Während einer gewissen Zeit verschlechterte sich allerdings der Ruf aufgrund des schlechten Atems, den man nach dem Verzehr bekommt. Schnell kam man jedoch wieder zurück zur Ansicht, dass Knoblauch etwas Gutes sei, da die vielen wohltuenden Effekte den Geruch überlagerten; und bis ins 20. Jahrhundert war Knoblauch bei Militärärzten ein Grundstein bei der Behandlung von Wunden und Krankheiten in Kriegssituationen. In Deutschland erlebte Knoblauch in den 1970er Jahren einen neuen Aufschwung und wird heute nahezu von allen Menschen sowohl zum Kochen als auch als Nahrungsergänzungsmittel verwendet.

Was beinhaltet Knoblauch?'

Knoblauch ist ein kalorienarmes Lebensmittel, das gleichzeitig viele nützliche Substanzen erhält. Knoblauch enthält z.B. Ballaststoffe, Calcium, Phosphor, Magnesium und Eisen aber auch wichtige Vitamine wie C und B6, welche unter anderem als Antioxidansen funktionieren und unsere Zellen schützen, dem Altern entgegenwirken, das Immunsystem fördern und dem Stoffwechsel helfen. Einer der Hauptbestandteile von Knoblauch ist Allicin, das ein natürliches antiseptisches Mittel ist, das seit langem sowohl zur Bekämpfung von Schädlingen als auch zur Wundbehandlung eingesetzt wird und als natürliches Antibiotikum gilt. Knoblauch gilt sowohl als Kraut als auch als Gemüse und ist weltweit so beliebt, das er bei vielen Menschen zum Alltag gehört.

Wie fördert Knoblauch die Gesundheit?

Man sagt sich seit langer Zeit, dass Knoblauch das Blut reinigt und gut gegen Erkältungen ist – sowohl um sie zu vermeiden als auch die Erkältung zu behandeln und zu lindern. Wie genau dies funktioniert, darüber wird stark diskutiert – während einige Wissenschaftler meinen, dass es überhaupt keinen Beleg dafür gebe, führen andere dies auf die antibakteriellen Eigenschaften des Knoblauchs zurück. Was man auch immer denkt, Fakt ist, dass Knoblauch bei Erkältungen die Symptome lindert, und nichts ist so wunderbar wie eine warme Tomatensuppe mit viel Knoblauch und einem richtig guten Knoblauchbrot als Beilage, falls du größeren Hunger verspürst.

Die Forschung hat gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Knoblauch und Magenkrebs gibt, da die Krankheit in Ländern, in denen viel Knoblauch gegessen wird, deutlich weniger vorkommt. Man hat auch herausgefunden, dass Knoblauch das Vorkommen von Prostatakrebs verringern kann und es gibt viele die behaupten, dass Knoblauch dem menschlichen Immunsystem in solchem Maße hilft, dass es Krebspatienten hilft, den Kampf gegen die Krankheit zu gewinnen.

Eine der bekanntesten Eigenschaften von Knoblauch hat mit Blut zu tun, und es ist kein Zufall, dass der alte Aberglaube des Krauts mit blutsaugenden Vampiren und Dämonen zu tun hat, die von den Kräften des Knoblauchs verschreckt werden. Seit langem wird Knoblauch zur Bekämpfung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verwendet und Menschen mit hohem Blutdruck profitieren besonders. Darüber hinaus wirkt Knoblauch dem Aufbau von Cholesterin und Lipiden in den Gefäßen entgegen und auch wenn Knoblauch die Substanz nicht entfernen kann, so kann er doch den Prozess verlangsamen, der dazu führt, dass sie in unserem Kreislauf abgelagert werden. Mit steigendem Alter wird es immer gewöhnlicher, dass der Blutdruck steigt und mittels Knoblauch in der alltäglichen Ernährung können diesbezüglich langzeitliche und positive Effekte beobachtet werden.

Wer sollte Knoblauch nicht zu sich nehmen?

Knoblauch ist eine rein natürliche Pflanze, die man viel und lange mit gutem Gewissen essen kann. Sie ist ein großer Teil des täglichen Kochens auf der ganzen Welt und wird von Jung und Alt mit großem Nutzen gegessen. Nimmt man Knoblauchextrakt in Form von Kapseln oder Pillen zu sich, erhält man besonders hohe Konzentrate, weshalb es da ein paar Ausnahmen gibt, die den Konsum vermeiden sollten. Insbesondere wenn man allergisch dagegen ist oder wenn man Blutverdünnungsmittel einnimmt, ebenso wenn Medikamente gegen eine erhöhte Konzentration von Lipiden eingenommen werden, weil diese eine gewisse gerinnungshemmende Wirkung haben.

Gibt es irgendwelche Nebenwirkungen?

Es gibt keine nachgewiesenen Nebenwirkungen davon, zu viel Knoblauch gegessen zu haben, doch erleben manche Menschen den nachfolgenden schlechten Atem als unangenehm. Indem man Kapseln einnimmt, kann man diese „Nebenwirkung“ vermeiden, da es speziell solche gibt, die sich erst auflösen, nachdem sie Magengegend passiert haben und von diesem ist der Atem überhaupt nicht betroffen. Konsultiere stets einen Arzt, wenn du dir unsicher bist, welches Nahrungsergänzungsmittel richtig für dich ist.

Knoblauch als Nahrungsergänzungsmittel

Mit den vielen positiven Eigenschaften für die menschliche Gesundheit ist Knoblauch ein fantastisches Nahrungsergänzungsmittel, das in jedes Zuhause passt. Knoblauch ist eine natürliche Pflanze, die so viele Vorteile für die Gesundheit hat, das sie kaum alle aufzulisten sind.

Sonstiges über Knoblauch

Obwohl Knoblauch für den Menschen solche positiven Effekte hat, ist Knoblauch für Hunde und Katzen giftig. Achte deshalb darauf, dass sie nicht mit dem Nahrungsergänzungsmittel in Berührung kommen und dass sie nichts von dem Essen bekommen, in dem Knoblauch enthalten ist. Knoblauch gilt seit langem auch als starkes Aphrodisiakum und in eigenen Kulturen wird es als Potenzmittel eingesetzt, während es aus genau diesem Grund in buddhistischen Klöstern verboten ist.

Zuletzt bearbeitet: 2019-11-25 15:22:29

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