Omega 3 – Was ist das und für was ist es gut?

Omega-3-Fette haben unterschiedliche Gesundheitsvorteile aufgrund ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften. Diese Fette gibt es in 3 Hauptformen: DHA, EPA und ALA. Die meisten Omega 3 Vorteile wurden in EPA und DHA gefunden. Mit anderen Worten: Auf diese solltest du besonders achten, dass du sie einnimmst. Die Gesundheitsvorteile von Omega-3-Fette sind beträchtlich und es hat sich gezeigt, dass sie effektiv zur Behandlung sowie zur Vorbeugung von vielen Krankheiten sind. Omega 3 gibt es sowohl in Nahrungsergänzungsmitteln als auch in gewissen Nahrungsmitteln.

Was ist Omega 3?

Omega 3 ist eine Gruppe der mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Es gibt 3 unterschiedliche Fettsäuren in Omega 3, die relevant für den menschlichen Körper sind: Alpha-Linolsäure (ALA), Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). ALA kommt in pflanzlichen Ölen wie beispielsweise Rapsöl und Leinöl vor, EPA und DHA findet sich in marinen Ölen, so zum Beispiel in Algenöl. Omega 3 ist wichtig für den Stoffwechsel. Der menschliche Körper kann nicht selbst Omega 3 bilden, jedoch kann dieser ALA (eine kürzere Omega-3-Fettsäure) zu EPA und von EPA zu DHA umwandeln.

ALA beinhaltet 18 Kohlenstoffatome und 3 Doppelbindungen, EPA beinhaltet 20 Kohlenstoffatome und 5 Doppelbindungen und DHA beinhaltet 22 Kohlenstoffatome und 6 Doppelbindungen. Die Fähigkeit des Körpers, ALA zu EPA und DHA umzuwandeln, sinkt mit dem Alter, genauso wie andere körperliche Funktionen. Omega 3 findet sich u.a. in Leinöl, Walnüssen, Rapsöl, essbare Samen, Salbeiöl, Algenöl, Hanföl etc. Omega 3 kommt außerdem in geringeren Mengen in einzelnen tierischen Produkten vor, wie z.B. in gewissen Sorten Fisch, Eier und Hähnchen.

Allerdings ist die Menge an Omega 3 in pflanzlichen Lebensmitteln um einiges höher als in tierischen, sodass pflanzliche Nahrungsmittel zu bevorzugen sind, will man möglichst viel Omega 3 aufnehmen. Der tägliche Bedarf an Omega 3 wird durch 1-2 Esslöffel Rapsöl, Leinöl oder Leinsamenschrot gedeckt.
Der tägliche Bedarf kann auch mit einer täglichen Einnahme von Algen-Ergänzungsmittel gedeckt werden. Algen beinhalten sowohl EPA als auch DHA, welches dieselben Stoffe sind, die auch in Fisch enthalten sind. Doch durch das Essen von Algen (anstelle des Fisches, der dieselben Algen gegessen hat) ist es deutlich effektiver, Omega 3 aufzunehmen.

Omega 3 wird zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren gezählt. Fettsäuren gibt es in unterschiedlichen Längen und können im Körper umgewandelt werden. Die zwei gewöhnlichsten Omega-3-Fettsäuren sind EPA und DHA. Da der Körper Omega 3 nicht selbst bilden kann, ist es wichtig, ausreichend Omega 3 mittels Lebensmittel aufzunehmen. Die Funktionen von Omega 3 sind u.a. Zellen aufzubauen und zu reparieren, den Blutdruck und die Nierenfunktionen zu regulieren und die Funktionsweise der Immunabwehr zu sichern. Omega 3 senkt außerdem das Risiko für Blutgerinnsel, indem es die Fähigkeit zur Blutgerinnung verringert. Omega 3 ist lebensnotwendig für Föten und Kinder, damit sie wachsen und sich entwickeln können.

Stärkt die Immunabwehr und verhindert Entzündungen

Es gibt viele verschiedene Gesundheitsvorteile, wenn man Omega 3 zu sich nimmt. Unter anderem hilft es dabei, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen, die Immunabwehr zu stärken und sicherzustellen, dass die kognitiven Fähigkeiten funktionieren. Bei Föten ist Omega 3 wichtig, um das zentrale Nervensystem aufzubauen. Es gibt jedoch keine eindeutigen Studien, die belegen, dass Omega 3 spezifische Effekte hat.

Mangel an Omega 3 kann u.a. zu trockener und rauer Haut, Ekzeme, Risse in der Haut an Ferse und Händen, trockenes Haar, trockene Augen, Schuppen, Haarausfall, Allergien, gesenkter Immunabwehr und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Hält der Mangel eine längere Zeit an, kann dies auch zu Symptomen wie Konzentrationsschwierigkeiten führen, doch die ersten Anzeichen zeigen sich an Ekzemen und ähnlichem. Um Omega-3-Mangel vorzubeugen, kann man Nahrung zu sich nehmen, die besonders Omega-3-haltig ist oder man nimmt Ergänzungsmittel mit Omega 3 zu sich, z.B. Algen-Ergänzungsmittel.

Omega 3 und Omega 6 haben unterschiedliche Eigenschaften und können auf unterschiedliche Weise angewendet werden. Manchmal werden diese beiden nicht unterschieden, da sie beide als Fettsäuren zählen. Omega 3 wird jedoch nicht gegen Akne verwendet, Omega 6 dagegen schon. Öle, die viel Omega 6 enthalten, sind gut für die Haut und regulieren den Feuchtigkeitshaushalt und den Hormonhaushalt. Sie werden gegen Akne, trockene Haut, Ekzeme angewendet und finden sich in manchen Nahrungsergänzungsmitteln.

Omega 3 hilft jedoch generell für eine bessere Haut, da Omega-3-Mangel oft zu Ekzemen, Schuppen, trockene Haut etc. führt. Wenn man also Probleme mit jenen Dingen hat, wird es empfohlen, Omega 3 zu nehmen anstatt die Haut mit Omega 6 einzureiben. Omega 3 ist eines der Lebensmittel, dessen Einnahme zu stärkerem Haar führt. Der Körper kann Omega 3 nicht selbst herstellen, sondern muss durch Nahrung aufgenommen werden. Omega 3 hat sich in einzelnen Studien als positiver Effekt auf die Gesundheit gezeigt, z.B. wenn es um die Haarqualität geht. Durch die Einnahme von Omega 3 wird die Kopfhaut mit Feuchtigkeit versorgt und dem Haar geht es besser. Bei Omega-3-Mangel sind trockenes Haar und Haarausfall häufig, was vermutlich der Grund ist, dass die Einnahme von Omega 3 das Gegenteil zeigt: kein Mangel an Omega 3.

Der Unterschied zwischen Omega 3 und Omega 6

Sowohl Omega 3 als auch Omega 6 sind wichtige mehrfach ungesättigte Fette. Wenn es um die Einnahme geht, wird gesagt, dass es am besten ist, eine höhere Einnahme von Omega 3 als von Omega 6 zu haben. In der Steinzeiternährung beträgt das Verhältnis 1:1, in der gewöhnlichen deutschen Standardernährung dagegen ist das Verhältnis fast bei 1:5. Man braucht selten darüber nachdenken, eine bestimmte Menge von beiden Fettsäuren zu sich zu nehmen, vielmehr reicht es, einfach mehr Omega 3 als Omega 6 einzunehmen.

Wenn die Einnahme von Omega 6 höher ist, kann es passieren, dass die Fettsäuren ins Ungleichgewicht geraten, da sie beide zu unterschiedlichen Signalstoffen umgewandelt werden wollen, wobei Omega 6 die Oberhand gewinnt. Dies führt dazu, dass mehr Signalstoffe von Omega 6 als von Omega 3 gebildet werden, was ein Problem sein kann, da Omega 3 besser Entzündungen hemmt, Blutgerinnsel entgegenwirkt, schmerzen lindert, die Immunabwehr stärkt etc.

Walnüsse sind eine sehr kluge und nützliche Wahl!

In Walnüssen findet sich sowohl Omega 3 als auch Omega 6. Das Verhältnis zwischen Omega 3 und Omega 6 ist 1:4,7 und ist eines der Lebensmittel, die am meisten von beiden Fettsäuren enthält. Walnüsse sind eine gute Quelle sowohl für Omega 3 als auch für Omega 6 aufgrund ihrer hohen Mengen des Stoffes.

Pro 100 Gramm sind 6,8 Gramm Omega 3 und 31,8 Gramm Omega 6 in Walnüssen. Andere Nährstoffe, die ebenfalls in großen Mengen vorhanden sind, sind u.a. Folsäure, B1, B2, B6, Vitamin E, Phosphor, Eisen, Calcium, Kalium, Magnesium und Zink. In geringen Mengen findet sich außerdem Vitamin A, B3, Vitamin C, Jod und Selen.

Viele Lebensmittel enthalten Omega 3

Omega 3 findet sich u.a. in Walnüssen, Rapsöl, Speiseöl, Leinöl, gewisse Algen, fettreicher Fisch, Leinsamen, Hanfsamen, milchfreie Margarine, Sojaöl, Mayonnaise mit einem Fettgehalt von 80%. Geringere Mengen finden sich auch u.a. in Weizenkeimöl, flüssige Margarine, Sauce Hollandaise, Vinaigrette-Dressing mit einem Fettgehalt von 65%, etc.

  • Die größte Menge Omega 3 findet sich mit 52,3 Gramm pro 100 Gramm in Leinöl. 1-2 Esslöffel Omega 3 wird pro Tag als tägliche Dosis empfohlen. Die tägliche Einnahme kann auch mittels geschroteten Leinsamen erfolgen. Größere Einnahmen werden nicht empfohlen, da Zyanid beim Verzehr von zu vielen Leinsamen gleichzeitig freigesetzt werden könnte.
  • Omega 3 findet sich in unterschiedlichen Nüssen, darunter Cashewnüsse, Haselnüsse, Erdnüsse, Paranüsse, Pekannüsse, Mandeln und Walnüsse. Die Menge Omega 3 ist zwischen 6,88 Gramm und 0,1 Gramm pro 100 Gramm. Die größte Menge ist in Walnüssen, in denen Omega 3 ungefähr 7% ausmacht.
  • Die Öle, die am meisten Omega 3 enthalten, sind: Leinöl, Rapsöl, Sojaöl, Walnussöl, Olivenöl und Maiskeimöl. In Leinöl besteht der Inhalt u 57% aus Omega 3, in Rapsöl zu 10%, in Sojaöl zu 7%, in Walnussöl 5% und in Olivenöl und Maiskeimöl je 1%.
  • In Avocado findet sich sowohl Omega 3 als auch Omega 6, das Verhältnis ist 1:12. Mit anderen Worten: Avocado enthält eine gewisse Menge an Omega 3, doch isst man Avocado mit dem Ziel, dadurch genügend Omega 3 aufzunehmen, ist die Avocado vielleicht nicht das richtige Lebensmittel. Es gibt andere Lebensmittel, die eine höhere Menge Omega 3 und eine geringere Menge Omega 6 haben. Doch wird die Avocado dennoch aufgrund anderer Faktoren als nützlich angesehen, so enthält sie nämlich Folsäure, Nicotinsäure, Vitamin E, Vitamin K und Kalium. Avocado enthält außerdem geringe Mengen an Vitamin A, Thiamin, Riboflavin, Vitamin C, Phosphor, Eisen, Calcium, Magnesium und Zink. 0,2 Gramm Omega 3 pro 100 Gramm befindet sich in Avocado und 2,4 Gramm Omega 6 pro 100 Gramm.
  • Die Menge an Omega 3 in Mandeln ist sehr niedrig, die Menge an Omega 6 hingegen sehr hoch. Das Verhältnis zwischen Omega 3 und Omega 6 liegt bei 1:26,3. Pro 100 Gramm befindet sich 0,4 Gramm Omega 3 und 10,5 Gramm Omega 6. Andere Nährstoffe, die sich in Mandeln finden, sind u.a. Folsäure, B1, B2, B3, Vitamin E, Phosphor, Eisen, Calcium, Kalium, Magnesium und Zink. Außerdem sind geringe Mengen an Vitamin A, B6 und Selen enthalten.
  • Omega 3 und Omega 6 findet sich in Rapsöl, das Verhältnis ist 1:2,2. Pro 100 Gramm Rapsöl sind 8,5% Omega 3 und 18,8% Omega 6 enthalten. Rapsöl ist das viertreichste Omega 3 Lebensmittel. Neben Omega 3 und Omega 6 beinhaltet Rapsöl auch Vitamin E und Vitamin K.
  • In Leinsamen finden sich sowohl Omega 3 als auch Omega 6. Das Verhältnis ist 1:0,3. Es ist das Lebensmittel, das am zweitmeisten Omega 3 enthält. Leinsamen sind gut, weil die Menge an Omega 3 jene von Omega 6 übersteigt, was ein gutes Gleichgewicht zwischen den Fettsäuren schafft. Pro 100 Gramm Leinsamen sind 22,8 Gramm Omega 3 enthalten und 5,9 Gramm Omega 6. Neben Omega 3 und Omega 6 beinhalten Leinsamen auch Folsäure, B1, B2, B3, B6, Phosphor, Eisen, Calcium, Kalium, Magnesium und Zink. Es sind außerdem geringe Mengen an Vitamin C, Vitamin E, Vitamin K und Selen enthalten.

Aus Ernährungssicht sind pflanzliche Lebensmittel besser was die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren angeht, da der Anteil in ihnen höher ist. Omega 3 kann sowohl durch pflanzliche Lebensmittel wie Leinöl (das Omega-3-reichste Lebensmittel), Leinsamen, Mandeln, Algen, Haselnüsse, Walnüsse etc. als auch durch Fisch aufgenommen werden. Aufgrund von wachsenden Problemen wie das Überfischen der Meere und ernsthafte Umweltgifte, ist es nicht immer so gesund Fisch zu essen, weshalb es eine gute Alternative ist, Omega 3 stattdessen aus pflanzlichen Quellen zu konsumieren.

Empfohlene Tagesdosis an Omega 3

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. sollten mehrfach ungesättigte Fette etwa 5-10% unserer täglichen Energie ausmachen, wobei ein Prozentpunkt Omega 3 ausmachen sollte. Das entspricht zwischen 2,5 - 3 Gramm Omega 3 pro Tag. Diese Menge findet sich z.B. in 1-2 Esslöffel Rapsöl oder 1-2 Esslöffel Leinöl.

Einnahme durch Algen

Omega 3 aus Algen beinhaltet sowohl EPA als auch DHA, welches dieselben Fettsäuren sind, die sich auch in fetthaltigen Fisch befinden. Der Vorteil, Omega 3 aus Algen zu essen, ist, dass man einen hohen Anteil an Omega 3 aufnehmen kann, ohne dabei verschiedene Umweltgifte aufzunehmen, wie sie in gefangenem Fisch vorkommen. Es ist normal, dass Leute durch die Nahrung nicht ausreichend Omega 3 aufnehmen, weshalb Algen-Ergänzungsmittel mit Omega 3 vorteilhaft sein können.

Omega 3 mittels Algen zu konsumieren ist außerdem umweltfreundlicher, da man direkt die Närstoffquelle zu sich nimmt und nicht erst den Fisch, der Algen gegessen hat, fängt und dann diesen verspeist, um das Omega 3 der Algen zu erhalten. Vor allem weil das Überfischen der Meere zu einem immer ernsthafteren Problem wird, ist eine Alternative nötig. Die Algen, die in Form von Nahrungsergänzungsmitteln gekauft werden können, werden in einem geschlossenen System produziert, das hohe Anforderungen an Qualität und Reinheit stellt, weshalb man sich keine Gedanken über Umweltgifte machen braucht, die sich in Seen und Meeren befinden. Die Produkte sind vollständig pflanzlich.

Omega 3 in Olivenöl

In Olivenöl findet sich eine geringere Menge an Omega 3 und eine höhere an Omega 6. Das Verhältnis liegt bei 1:11,6. Pro 100 Gramm Olivenöl sind 0,7 Gramm Omega 3 und 8,1 Gramm Omega 6 enthalten. Neben Omega 3 und Omega 6 sind in Olivenöl auch Vitamin E und Vitamin K enthalten. Will man ein möglichst Omega-3-reichhaltiges Öl haben, so gibt es bessere Alternativen wie Rapsöl oder Leinöl.

 

Omega 3 in Quinoa

In Quinoa sind extrem geringe Mengen an Omega 3 vorhanden. Pro 100 Gramm Quinoa sind 0,1 Gramm Omega 3 und 0,9 Gramm Omega 6 enthalten. Sucht man nach einem Omega-3-reichhaltigem Lebensmittel, ist Quinoa deshalb nicht die beste Wahl. Quinoa, das in Salz gekocht wird, enthält jedoch ein Teil anderer Nährstoffe, so z.B. Folsäure, Phosphor, Jod, Eisen, Kalium, Magnesium, Natrium und Zink. Außerdem geringe Mengen an B1, B2, B3, B6, Vitamin E, Vitamin K, Calcium und Selen.

Rezepte, die viel Omega 3 enthalten

Leinsamenbrei
• 100 ml Haferflocken
• 25 ml Kokosflocken
• 2 EL geschrotete Leinsamen
• 100 ml Wasser
• 100 ml Hafermilch
• etwas Salz
Koche alle Zutaten in einem Topf und rühre sie um. Serviere sie beispielsweise mit frischen Früchten, Marmelade, gehackte Nüsse, Hafermilch und ähnlichem.

Leinsamen-Smoothie
• 2 Bananen
• 400 ml Hafermilch
• 100 ml Lupinenjoghurt
• 2 EL geschrotete Leinsamen
• 1 EL Vanillepulver
Mixe alle Zutaten bis keine Klumpen mehr vorhanden sind. Fertig!

Leinsamengebäck
• 240g Weizenmehl
• 60g Vollkornmehl
• 2 EL geschrotete Leinsamen
• 2 EL Sonnenblumenkerne
• 2 TL Backpulver
• 1 TL Salz
• 75g Öl
• 200 ml Wasser
• Stelle den Ofen auf 275 Grad
• Mische alle trockenen Zutaten zusammen. Mische dann das Öl und anschließend das Wasser unter. Den Teig in 2 gleich große Brötchen aufteilen und auf einen Teller legen.
• Für 10-12 Minuten im Backofen backen, bis sie die gewünschte Farbe haben. Mit Margarine oder Marmelade servieren.

Leinsamen-Knäckebrot
• 1 dl geschälte Sesamsamen
• 0,5 dl Leinsamen
• 5 EL Öl
• 0,5 TL Salz
• Mische alle Zutaten
• Lege alles auf einem Backpapier aus
• Backe die Zutaten bei 175 Grad für 10-15 Minuten. Schneide das Brot dann in die gewünschten Größen.
• Schalte den Backofen aus und lasse das Brot in der Restwärme liegen

Leinsamen-Riegel
• 1 Banane
• 60g Rosinen
• 130g gehackte Walnüsse und Mandeln
• 0,5 dl geschrotete Leinsamen
• 2 EL Kokosöl
• 0,5 dl Kokosflocken
• 0,5 TL Salz
• 2 EL Kakao
Mische alle Zutaten, verwende eventuell einen Mixer. Breite die Masse auf einem Teller aus und stelle sie in den Kühlschrank. Schneide sie anschließend in gleich große Stücke

Leinsamen-Schokoladenbällchen
• 100g Kokosöl
• 100 ml Sirup
• 3 EL Kakao
• 120g Haferflocken
• 2 EL geschrotete Leinsamen
• 1 Messerspitze Salz
• 1 EL starken Kaffee
• 1 dl Kokosflocken zur Dekoration

- Mische Kokosöl, Sirup und Kakao zu einem gleichmäßigem Teig
- Füge Haferflocken, Leinsamen, Kaffee und Salz hinzu
- Mische alles zu einem gleichmäßigem Teig
- Füge Kokosflocken hinzu
- Die Schüssel in den Kühlschrank stellen

Einnahme, bei veganer Ernährungsweise

Bevorzugt man eine vegane Ernährungsweise, ist es nicht so schwer, trotzdem ausreichend Omega 3 mittels Nahrungsmitteln aufzunehmen, so bspw. mit Öl, Nüssen, Samen und Gemüse. Der tägliche Bedarf wird mit 1-2 Esslöffel geschroteter Leinsamen oder Leinöl pro Tag gedeckt. Fällt es einem dennoch schwer genügend Omega 3 zu sich zu nehmen oder hat es der Körper schwer mit der Aufnahme von Omega 3, so kann man zu Omega-3-Ergänzungsmitteln greifen.

Für Veganer gibt es pflanzliche Omega-3-Ergänzungsmittel, die auf Algen basieren. Die Algen beinhalten dieselben Omega-3-Fettsäuren wie fetthaltiger Fisch, weshalb sich Fisch perfekt austauschen lässt. Omega 3 findet sich in vielen verschiedenen Lebensmitteln, die meisten davon sind pflanzlich. Unter anderem findet sich Omega 3 in Nüssen, Algen, Samen, Öl etc. Große Mengen können mittels Leinsamen, Leinöl, Walnüsse, Paranüsse, Haselnüsse, Mandeln, Sojaöl, Kürbiskerne, Sesamkerne, Tahini etc.

Omega-3-Ergänzungsmittel, die sich derzeit auf dem Markt befinden, basieren auf Algen. Die Algen werden im Labor gezüchtet, d.h. dass der Prozess unter kontrollierten Bedingungen stattfindet. Die Algen beinhalten EPA und DHA. Das sind exakt dieselben Fettsäuren wie in fetthaltigem Fisch, da Fische das Omega 3 selbst durch den Verzehr von Algen aufnehmen. Es ist deshalb um einiges umweltfreundlicher, direkt die Algen zu essen anstatt die Algen durch den Fisch zu konsumieren. Man braucht sich so auch keine Sorgen um Umweltgifte etc. machen, die sich im Meer befinden, in denen die Fische leben.

Omega 3 ohne Gelatine

Will man Omega-3-Kapseln zu sich nehmen, dabei aber auf Gelatine verzichten, so gibt es auch Omega-3-Ergänzungsmittel ohne Gelatine. Unter anderem gibt es ein Algenergänungsmittel, welches komplett pflanzlich ist und gut für Leute geeignet ist, die keine Gelatine oder andere tierische Produkte zu sich nehmen wollen.

Die Algen werden unter künstlichen Bedingungen im Labor gezüchtet und sind so umweltfreundlich und ohne tierische Produkte. Dies schafft Gesundheit und Wohlbefinden für sowohl uns Menschen und Tiere als auch für unseren Planeten, auf dem wir leben. Die Algenkultivierung ist zu einer modernen Form der Landwirtschaft geworden und Algen sind eine der grundlegendsten Substanzen, die wir auf der Erde haben, da sie der Ursprung der Photosynthese und allen Lebens sind. Algen enthalten eine Vielzahl von Substanzen, die für die Gesundheit von Mensch und Tier wichtig sind. Eine Alge, die in letzter Zeit populär geworden ist, ist die Chlorella. 3 Gramm Chlorella enthält 100mg Omega 3.

Fischöl ist eine begrenzte Ressource, die eines Tages aufgrund der Überfischung und des Klimawandels nicht mehr vorhanden sein wird. Deshalb ist eine Alternative notwendig. Viele Fischölproduzenten mussten ihre Produktion aufgrund von Umweltschädigungen einstellen.

Überfischung ist sowohl ein Umweltproblem als auch ein soziales Problem, da die Überfischung zu einer Verringerung der Verfügbarkeit verschiedener Meereslebensräume führt, sodass Menschen in armen Ländern extrem betroffen sind, wenn ihre Küsten vollständig vom Fisch befreit sind. So verlieren sie Nahrung und Jobs. Deshalb ist es wichtig auf Nachhaltigkeit zu achten, wenn man über Omega 3 spricht, und eine Alternative wie Algenöl zu verwenden: für die Menschen, für die Tiere und für die Umwelt.

Omega 3 für Kinder

Für die Entwicklung von Föten und Kinder, ist Omega 3 als auch Omega 6 wichtig. Föten werden durch den Körper der Mutter mit den Nährstoffen versorgt, Säuglinge, die gestillt werden, durch die Muttermilch und Kinder, die selbst essen, durch die Nahrung.

Ein Bericht aus dem Jahr 2000 zeigt, dass die Einnahme von DHA während der ersten 4 Lebensmonate, dem Kind im Alter von 18 Monaten, ein besseres Gedächtnis und eine bessere Fähigkeit zur Problemlösung verleiht.

Inwiefern Kinder mit Omega-3-Ergänzungsmittel versorgt werden sollten, ist umstritten: Einzelne Studien weisen darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit für Allergien bei Kindern steigt, wenn sie diese nehmen. Andere Studien hingegen, gehen davon aus, dass Omega-3-Ergänzungsmittel, die Entwicklung des Kindes fördern. Was nun davon stimmt – das ist unklar.

Veröffentlichen: 2019-06-18
Zuletzt bearbeitet: 2019-10-07 16:02:47
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