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Rosenwurz trägt zu mehr Energie und besserer Konzentration bei

Rosenwurz ist ein adaptogenes Kraut, das als Nahrungsergänzungsmittel verwendet wird, um Müdigkeit zu senken und Energie und die Widerstandskraft gegen stressbedingte Krankheiten zu steigern. Rosenwurz wird wegen seiner Fähigkeiten, Müdigkeit zu bekämpfen, die kognitiven Fähigkeiten (Erinnerungsvermögen, mentale Schnelligkeit, Fokus) und die physische Leistungsfähigkeit zu erhöhen und die allgemeine Gesundheit zu verbessern als das „neue Ginseng“ angesehen.

Um die Energie zu erhöhen und die mentale Leistung zu verbessern

Rosenwurz, das in der Wissenschaft als Rhodiola Rosea bekannt ist, hat nichts, wie viele glauben, mit Rosen zu tun, vielmehr riecht ihre Wurzel nach Rosen. Rosenwurz ist eine Pflanze, die in Asien, Nordamerika und Nordeuropa wild wächst. Mit anderen Worten: Diese Pflanze ist ziemlich klimaresistent.

Rosenwurz ist eine sogenannte adaptogene Pflanze, ebenso wie Schisandra und Ginseng, die für dieselben Eigenschaften bekannt sind. Diese positiven Effekte auf den menschlichen Kör-per sind seit langem bekannt und in früheren Zeiten aß man Rosenwurz roh, ungefähr wie ein Salat, oder gekocht. Zum Beispiel wird behauptet, dass die Griechen in der Antike Rosenwurz gegen Kopfschmerzen verwendeten. Als Carl von Linné 1775 Rosenwurz klassifizierte, beschrieb er sie als eine medizinische Pflanze. Die Samen, Grönländer und die Wikinger nutzten Rosenwurz als reichhaltige Vitamin C-Quelle, um sich gesund und stark zu halten. In Sibirien wurde Rosenwurz gegen etwa vierzig verschiedene Leiden empfohlen und im "Buch des Gelben Kaisers zur Inneren Medizin" das in China im dritten Jahrtausend vor Christus geschrieben wurde, wird Rosenwurz als eines der besten Heilpflanzen beschrieben und unter anderem als ein Aphrodisiakum und als ein gutes Mittel zur Steigerung der Vitalität beschrieben.

Grundlegende Informationen über Rosenwurz

Heutzutage wird Rosenwurz sowohl als Nahrungsergänzungsmittel als auch als Kräutermedi-zin verkauft. Einige der positiven Effekte von Rosenwurz sind dieselben, die man z.B. von Koffein erlebt, doch mit einem wesentlichen Unterschied. Koffein ist ein sogenanntes Stimu-lanz, das bedeutet, dass der Körper sich daran gewöhnt und im Laufe der Zeit eine erhöhte Dosierung benötigt, um den gleichen Effekt erneut zu erzielen. Dies haben die meisten Kaf-feetrinker selbst schon erlebt. An Rosenwurz hingegen gewöhnt sich der Körper nicht auf dieselbe Weise und dieselbe Dosierung kann während einer langen Zeit angewendet werden, ohne dass die Wirkung mit der Zeit nachlässt, weshalb die Dosis nach längerer Zeit der Ein-nahme auch nicht erhöht werden muss.

Rosenwurz beinhaltet mehr als 140 verschiedene und aktive Substanzen , die zusammen oder einzeln die Funktionen des Körpers beeinflussen.

Rosenwurz wird dafür angewendet, um Energie, Ausdauer, Kraft und geistige Leistungsfä-higkeit zu steigern. Es funktioniert außerdem als ein sogenanntes „Adaptogen“, das dem Kör-per hilft, sich an physische, chemische und Umweltbelastungen anzupassen und diesen zu trotzen. Darüber hinaus wird es dafür verwendet, um die athletische Leistungsfähigkeit zu verbessern, die Regenerationszeit nach langen Trainingseinheiten zu verkürzen und um die sexuelle Funktion zu verbessern. Auch gegen Depressionen, Herzerkrankungen wie Herz-rhythmusstörungen und einem hohen Cholesterinspiegel wird Rosenwurz verwendet.

Manche Menschen verwenden Rosenwurz zur Behandlung von Krebs, Tuberkulose und Dia-betes. Kann außerdem gegen Erkältungen und Grippe angewendet werden, wirkt dem Alter und Leberschäden entgegen, verbessert das Gehör, stärkt das Nervensystem und verbessert die Immunität.

Im Elternforum auf AnnaWahlgren.com schreibt ein Leser folgendes: „Wir versuchten seit fast drei Jahren ein Kind zu bekommen. Gerade als wir ärztliche Untersuchungen in Betracht zogen, begann ich mit der Einnahme von Rosenwurz. Nach zwei Monaten war ich schwanger. Ich kann jetzt nicht sicher sagen, dass die Tabletten etwas damit zu tun hatten – aber ich glau-be das schon. Jedenfalls war es kein Placeboeffekt, denn ich glaubte keine Sekunde daran, dass es funktionieren würde. Ich nahm sie nur, um den Ratschlägen meiner Freundin gerecht zu werden. Nach der Geburt nahm ich wieder Rosenwurz zu mir, weil ich mich deprimiert fühlte.

Effekte von Rosenwurz

Rosenwurz ist relativ schnellwirkend und in weniger als einer Stunde kann man die beleben-de Wirkung spüren und eine bessere geistige Schärfe wahrnehmen. Da viele Berichte zeigen, dass mehrere Individuen nach der Einnahme einen besseren Schlaf haben, nachdem sie mit der Einnahme von Rosenwurz begannen, wird angenommen, dass es auch eine beruhigende Wirkung hat. Eine Vielzahl an Studien, die unter anderem Ärzte mit Nachtdienst untersuch-ten, zeigten ebenso eine gesteigerte Erinnerungs- und Konzentrationsfähigkeit nach der Ein-nahme von Rosenwurz.

Wie wir alle wissen, ist zu viel Stress nicht gut. Insbesondere Menschen, die schon einmal ausgebrannt waren oder unter Depressionen litten, sind besonders anfällig. Eines der Hormo-ne, das bei Stress steigt, ist Cortisol. Rosenwurz senkt den Cortisolgehalt des Körpers und erhöht gleichzeitig den Gehalt an Serotonin, das dafür sorgt, dass wir uns wohler fühlen. Stu-dien haben gezeigt, dass Rosenwurz den Gehalt an Serotonin im Körper um bis zu 30% er-höht. Antidepressiva wirken auf dieselbe Weise, indem sie den Serotoningehalt im Körper erhöhen. Der Unterschied zu Antidepressiva ist, dass Antidepressiva einige Nebenwirkungen hat, die Rosenwurz nicht hat. Rosenwurz kann uns glücklicher machen und das Risiko für Depressionen und Ausgebranntheit senken. Wie bereits erwähnt, sahen die Chinesen Rosenrot als ein gutes Aphrodisiakum, d.h., als ein Mittel, das die Sexlust erhöht. Auf ähnliche Weise wird es in Sibirien verwendet, wo nach alter Tradition dem frisch verheirateten Brautpaar ein Strauß Rosenwurzen übergeben wird.

Sexlust und Vitalität

Hat Rosenwurz also einen Effekt auf die Sexlust und die Vitalität? Ja, das kann es tatsächlich haben. Nämlich deshalb, da Rosenrot das Stressniveau des Körpers vermindert und Stress und Sex keine gute Kombination sind. Bei Stress ziehen sich die Blutgefäße zusammen und für den Mann hat dies die Folge, dass er eine schlechtere oder vielleicht sogar gar keine Erektion bekommt, deshalb, weil das Steifwerden des Penis durch die Blutfüllung auftritt. Bei Frauen geschieht das gleiche, Stress zieht die Blutgefäße zusammen und die Vagina schwellt nicht auf dieselbe Weise an und wird deshalb nicht so feinfühlig für Berührungen.

Stress vermin-dert auch die Durchblutung der weiblichen Brustwarzen, weshalb auch diese weniger emp-findlich für Berührungen werden. Das sind die reinen physischen Belastungen von Stress, die Rosenwurz durch Stressabbau und Beruhigung vermindert. Aber Rosenwurz hat auch eine psychische Wirkung, dadurch, dass es das Niveau von Cortisol im Blut senkt und die Produk-tion von Serotonin erhöht, fühlen wir uns entspannter und glücklicher und dadurch positiv eingestellter gegenüber Sex.

Rosenwurz hat einen positiven Einfluss auf unsere Gedächtnis uns unserem Denkvermögen Wenn wir Rosenwurz zu uns nehmen, erhöht sich die Produktion von Dopamin, Noradrenalin und Serotonin, was bedeutet, dass unsere kognitiven Prozesse, d.h., unsere Fähigkeiten wahr-zunehmen, zu denken, zu planen und uns selbst auszudrücken, verbessert werden. Aber auch unser Bewusstsein im Ganzen und unser Vermögen, Gefühle wahrzunehmen, sowohl die ei-genen als auch die anderer.

Rosenwurz hilft uns, abzunehmen, dadurch, dass die Menge Cortisol im Körper verringert und der Fettabbau beschleunigt wird, indem die Menge an Liposyl erhöht und die Menge an Perilipin gesenkt wird.

Dosierung – Tipps und Ratschläge

1 Tablette 2-Mal am Tag, gerne im Zusammenhang mit den Mahlzeiten, ist die normale Do-sierung. Behalte die Instruktionen der Dosierung auf der Verpackung im Blick. Rosenwurz kann außerdem als akute Einzeldosis genommen werden, z.B. bei Müdigkeit und gegen Stress, dann mit einer Dosierung von 288-680 mg.

Es wird empfohlen, die 680mg als Dosis von Rosenwurz nicht zu übersteigen, da sich bei Rosenwurz eine sogenannte Wirkungsumkehr zeigte, d.h., dass eine höhere Dosis entweder gar nicht oder das Gegenteil bewirkt.

Gewisse Menschen sollten KEIN (unterstri-chen) Rosenwurz einnehmen

Rosenwurz wird für diejenigen empfohlen, die sowohl physisch als auch psychisch gesund sind. Diejenigen, die unter ernsthaften Problemen leiden, sollten zuerst zu einem Arzt gehen. Vegetarier und Veganer können Rosenwurz ohne Probleme einnehmen. Rosenwurz wird vor allem für Personen empfohlen, die unter chronischer Müdigkeit und Energielosigkeit leiden. Schwangere oder Stillende sollten kein Rosenwurz einnehmen. Deshalb, weil bislang noch nicht hinreichend untersucht wurde, wie Rosenwurz auf Schwangere, Stillende, Föten und Säuglinge wirkt. Leidest du unter schweren Krankheiten, wird empfohlen, dass du dich zuerst mit deinem Arzt besprichst. Diabetiker sollten Rosenwurz aus demselben Grund wie Schwan-gere und Stillende vermeiden – es wurde einfach noch nicht ausreichend untersucht wie der erhöhte Energieumsatz in den Körperzellen, den Rosenwurz häufig verursacht, auf Diabetiker wirkt.

Personen, die entweder unter einer bipolaren Störung oder an Manien oder Psychosen leiden, sollten Rosenwurz komplett meiden, da Rosenwurz zusätzliche Manien auslösen könnte, auch frühere Paranoia könnte verschlimmert werden. Hast du zu hohen Blutdruck, sollte Rosen-wurz ebenso vermieden werden, da Rosenwurz bei einzelnen Menschen, den Blutdruck erhö-hen kann. Wenn eine Operation bevorsteht, sollte die Einnahme von Rosenwurz mehrere Wo-chen vor der Operation beendet werden, da es das Blut verdünnen kann. Frage auch deinen Hausarzt wegen Blutverdünnungsmittel, wenn du gleichzeitig Rosenwurz einnehmen möch-test.

Was Kinder betrifft, sind bislang keine negativen Effekte in der medizinischen Literatur aus-findig zu machen. Aber um auf der sicheren Seite zu sein, sollte dieses Nahrungsergänzungs-mittel nicht an Kinder unter 10 Jahren gegeben werden, wenn es nicht von einem qualifizier-ten Arzt empfohlen wurde. Rosenwurz ist nicht süchtig machend, man kann das Präparat also unter einer längeren Zeit einnehmen, ohne davon abhängig zu werden. Allerdings kann der Effekt nach einer Weile abgedämpft werden, weshalb einige die Dosis von Rosenwurz erhö-hen. Dies kann dazu führen, dass der entgegengesetzte Effekt als der gewünschte eintritt. Besser ist es, die Einnahme von Rosenwurz in regelmäßigen Abständen zu unterbrechen. Die Unterbrechung muss nicht besonders lang sein, es reicht z.B. eine Unterbrechung von einem Monat.

Berichte einiger wissenschaftlicher Studien

In einer russischen Untersuchung wurde die Wirkung einer akuten Einzeldosis Rosenwurz untersucht. Nachdem 161 russische Militärkadetten einen Nachtdienst absolviert hatten, wur-den sie fünf geistig fordernden Testen ausgesetzt, Teile davon am Nachmittag und die ande-ren am Morgen. Eine Stunde vor dem Morgentest wurde Rosenwurz in zwei unterschiedli-chen Dosierungen, 370mg und 555mg sowie Placebo verabreicht.

Die Kadetten, die Rosenwurz (unabhängig der Dosis) bekommen hatten, schnitten in drei von fünf Tests besser ab als diejenigen, die Placebo oder gar nichts bekommen hatten. Die For-scher berechneten den sogenannten Anti-Ermüdungs-Index, der zeigte, dass diejenigen, die Rosenwurz erhielten, 2-4% besser beim Morgentest abschnitten , verglichen mit dem Nach-mittagstest, bei dem die Personen, die Placebo oder nichts erhielten, um die 10% schlechter abschnitten.

In einer schwedischen Studie, durchgeführt von der Universität Uppsala im Jahr 2008, wurde gezeigt, dass die einmonatige Einnahme von Rosenwurz einen Effekt auf Patienten hatte, die sich ausgebrannt fühlten. 60 Patienten, die unter stressbedingter Müdigkeit litten, erhielten zufälligerweise vier Tabletten (entsprechend des 576 Extrakts) Rosenwurz am Tag; oder Pla-cebo. Die Patienten, die aktiv behandelt wurden, waren munterer und hatten insgesamt nach einem Monat bessere Werte.

In einer doppelblinden, placebokontrollierten Pilotstudie zur stimulierenden und adaptiven Wirkung von Rosenwurz, wurde die Einnahme bei Studierenden untersucht, die an Erschöp-fungssymptomen litten, verursacht durch Stress. Während einer Prüfungsphase erhielten sie wiederholt niedrige dosierte Mengen an Rosenwurz. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass die 20-tägige Einnahme von Rosenwurz-Ergänzungsmittel während des Untersuchungszeit-raum (100mg) das neuromotorische Training (Labyrinth-Tests) verbesserte und die Müdigkeit senkte und das Wohlbefinden steigerte – im Vergleich zur Placebogruppe. In der Prüfung erzielte die Rosenwurzgruppe 8,4% mehr Punkte als die Placebogruppe.

Bei gesunden und ansonsten aktiven (aber nicht trainierten) Individuen, die eine akute Dosis von 100mg Rosenwurz oder 4 Wochen Rosenwurz-Nahrungsergänzungsmittel einnahmen, wurde eine Verbesserung dahingegen festgestellt, dass es länger dauerte, bis diese Personen erschöpft waren. Auch eine verbesserte Sauerstoffaufnahmekapazität wurde festgestellt, ohne, dass dies einen signifikanten Einfluss auf die Wirkung hatte. Aufmerksamkeit und Reaktionszeit wurden in dieser Studie nicht beeinflusst.

In einer doppelblinden Studie wurde die Wirkung von Rosenwurz auf die mentale Leistungs-fähigkeit von gesunden Ärzten, die Nachtschicht hatten, untersucht. Die Studie stellte fest, dass sich bei gesunden Ärzten, die täglich für zwei Wochen 170mg Rosenwurz-Nahrungsergänzungsmittel einnahmen, das Müdigkeitsgefühl signifikant verringert wurde. Dies wurde mit einem sogenannten Gesamtmüdigkeitsindex bewertet. Auch die Leistung bei arbeitsbedingten Aufgaben verbesserte sich um etwa 20%.

Unsere moderne Welt dreht sich immer schneller. Da klingt es gut, dass wir mit Hilfe einer uralten Heilpflanze, die gegen Stress und Ausgebranntheit hilft, Kontrolle übernehmen kön-nen. Eine Pflanze, die uns Energie gibt, das Müdigkeitsgefühl senkt und unsere physische und mentale Kapazität erhöht. Gleichzeitig gibt sie uns Wohlbefinden und eine innere Ruhe. Ro-senwurz ist das Kraut, dass dies und noch viel mehr schafft. Durch die Einnahme von Rosen-wurz als Extrakt oder Kapselform, können wir das und noch mehr erreichen. Mit ihrer enor-men Fähigkeit, stressbedingte Probleme abzuwehren, hat Rosenwurz sich eine lebenslange Position erarbeitet, wenn es darum geht, Stress und Überbelastung entgegenzuwirken. Gibt es eigentlich irgendeinen Grund, Rosenwurz nicht zu testen?

Zuletzt bearbeitet: 2020-01-06 09:40:38

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